Respekt
Ich bin nicht gerade ein Freund japanischer Lebensweise und Gesellschaftsvorstellungen. Damit meine Ich die Stellung von Frauen, Arbeitsverständnis u.ä.
So kommt es ja nciht zu selten vor, daß Männer an Überarbeitung zu Grunde gehen, sei es im Krankenhaus oder durch Selbstmord, weil sie nicht mehr damit fertig werden.
Aber was mich speziell stört ist wie dort in Japan oftmals Frauen behandelt werden. Man möge meinen, das wäre ein Sache für Bergdörfer, aber sowas ist immer noch Gang und Gäbe auch in den Großstädten: Frauen haben sich Männern unterzuordnen, ab einem gewissen Alter zu heiraten etc.
Meine Mutter hat eine japanische Freundin, die sie während ihres Studiums kennengelernt hat. Kimiko ist eine Musikerin. Sie lehrt Klavier und reist in der ganzen Welt herum um mit einem Orchester Konzerte zu geben. Sie spricht sehr gut Deutsch. Und sie ist nicht verheiratet.
Darauf hin wurde sie von ihrer Familie ausgeschlossen, als sie sich weigerte zu heiraten. Sie lebt, wenn sie in Japan ist, bei ihrer Tante. Diese ist geschieden und nicht wieder verheiratet. Sie wurde ebenso aus der Familie verstoßen. Aber nur dadurch bekam Kimiko den Mut es ihr überhaupt gleich zu tun und die Mauern der Gesellschaft zu durchbrechen. Und sie ist nicht nur stolz darauf, sondern sie ist auch Vorbild für eine Gesellschaft, wo Mädchen mehr und mehr ihre eigenen Rechte erfassen und durchsetzen. Heutzutage leichter als noch vor 20 Jahren, aber imme rnoch schwer genug.
Sie hat aber auf jeden Fall meinen Respekt für ihr Tun.
So kommt es ja nciht zu selten vor, daß Männer an Überarbeitung zu Grunde gehen, sei es im Krankenhaus oder durch Selbstmord, weil sie nicht mehr damit fertig werden.
Aber was mich speziell stört ist wie dort in Japan oftmals Frauen behandelt werden. Man möge meinen, das wäre ein Sache für Bergdörfer, aber sowas ist immer noch Gang und Gäbe auch in den Großstädten: Frauen haben sich Männern unterzuordnen, ab einem gewissen Alter zu heiraten etc.
Meine Mutter hat eine japanische Freundin, die sie während ihres Studiums kennengelernt hat. Kimiko ist eine Musikerin. Sie lehrt Klavier und reist in der ganzen Welt herum um mit einem Orchester Konzerte zu geben. Sie spricht sehr gut Deutsch. Und sie ist nicht verheiratet.
Darauf hin wurde sie von ihrer Familie ausgeschlossen, als sie sich weigerte zu heiraten. Sie lebt, wenn sie in Japan ist, bei ihrer Tante. Diese ist geschieden und nicht wieder verheiratet. Sie wurde ebenso aus der Familie verstoßen. Aber nur dadurch bekam Kimiko den Mut es ihr überhaupt gleich zu tun und die Mauern der Gesellschaft zu durchbrechen. Und sie ist nicht nur stolz darauf, sondern sie ist auch Vorbild für eine Gesellschaft, wo Mädchen mehr und mehr ihre eigenen Rechte erfassen und durchsetzen. Heutzutage leichter als noch vor 20 Jahren, aber imme rnoch schwer genug.
Sie hat aber auf jeden Fall meinen Respekt für ihr Tun.
Arwan - 14. Dez, 12:53
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
sweets - 14. Dez, 22:37
das ist wohl wahr... mein vater hat bei mir auch schon andeutungen gemacht, dass wenn ich einen nicht-vietnamesen heirate er mich dann nicht mehr als tochter ansehen will.
Arwan - 14. Dez, 23:13
Dann deute du vielleicht mal an, wenn Du unabhängig genug bist (eigenes Geld etc.) daß Du ihn nicht mehr als Vater ansiehst, wenn er dir dein Leben nicht lassen will...
Das klingt jetzt auch hart, aber gerade hier in Deutschland mit einer modernen abendländischen Kultur muss man dann auch mal lernen sich modern zu verhalten. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Nicht alle Traditionen sind schlecht, aber man sollte von Traditionen die Flamme bewahren, nicht die Asche.
Das klingt jetzt auch hart, aber gerade hier in Deutschland mit einer modernen abendländischen Kultur muss man dann auch mal lernen sich modern zu verhalten. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Nicht alle Traditionen sind schlecht, aber man sollte von Traditionen die Flamme bewahren, nicht die Asche.
Rini - 14. Dez, 23:43
ganz ehrlich... dagegen würde ich mich an deiner stelle auch irgendwann und irgenwie zur wehr setzen..
ja.. und meinen respekt ebenfalls..
ja.. und meinen respekt ebenfalls..
lotusblüte - 15. Dez, 00:04
das hat aber mit Elternliebe wirklich nichts mehr zu tun...
Miaka - 15. Dez, 00:35
sowas ist traurig, aber wie schon mal die diskussion bezüglich tierhaltung/schlachtung gab, ist es auch hier der große kulturunterschied (im bezug auf japan), den unsereins nie versetehen kann und wird, selbst nach jahren in diesem land. ich bin froh, dass ich meine eigene meinung kund tun kann und mich nicht unterordnen muss, und dir, liebe sweets, wünsche ich, dass du das auch machen kannst/machst, aber auch, ohne probleme mit eltern oder verwandten zu bekommen. es muss doch irgendwann mal möglich sein, aus den traditionen auszubrechen, ohne dass gleich eine familienfehde entsteht...
Arwan - 15. Dez, 11:43
Vermutlich ist das im fernasiatischen Raum von japan sogar noch eher möglich, als z.b. im Vorderasischen, wie der Türkei aufgrund von Religion etc..
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